Eine Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Freien und Hansestadt Hamburg, der Robert Bosch Stiftung und des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft

Aktuelles & Termine

18.05.12 | Praktikumsstelle ab dem 01.07.2012 

Unterstützung für den Außerschulischen Austausch

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10.05.12 | Willkommen! Und anerkannt? 

Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse in Deutschland und Russland

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© Civil Academy
10.05.12 | 15. Runde der Civil Academy 

Erfolgreich(e) Projekte entwickeln

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07.05.12 | Planspiel "Fabrik innovativer Lösungen" im Juni in Moskau 

Teilnehmende gesucht!

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07.05.12 | Gesucht: Praktikant/in zum 01. Juli 

für Assistenz der Geschäftsführung

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04.05.12 | Infobrief Mai 

Aktuelles aus der Stiftung

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Sprachanimation

Die Sprachanimation ist eine Ergänzung zur traditionellen Fremdsprachenvermittlung, die natürliche Kommunikationssituationen ausnutzt, um innerhalb kurzer Zeit eine grundlegende Sprechfähigkeit zu erreichen. Beim Lernen stehen Spaß und Freude im Mittelpunkt, da die Fremdsprache zum Kommunikationsmittel wird und nicht nur ein Schulfach ist. Die Sprachanimation hilft den Jugendlichen ihre Hemmungen leichter zu überwinden und motiviert sie, sich intensiver mit der Sprache zu beschäftigen.

 

Kern der Sprachanimation sind verschiedene Gruppenspiele, die vor allem das Kennenlernen, den Spracherwerb und die Systematisierung des Lernens fördern. Eine andere Form der Animation stellt das Sprachtandem dar, bei dem zwei Personen gleichzeitig Lernende und Lehrende sind. Das Tandem ermöglicht intensives und effektives Lernen ohne Bewertungssituation.

 

Hier sind einige Beispiele...

 

Obstsalat

Themen: Spracherwerb, Hemmungen abbauen, Auflockerung für Zwischendurch

Material: keins

Anleitung: Die Teilnehmer sitzen in einem Stuhlkreis. In der Mitte steht der Spielleiter. Jeweils 4 bis 7 Jugendliche bilden eine Gruppe, die eine Obstsorte als Namen erhält. Wird die Obstsorte vom Spielleiter genannt, müssen alle aus dieser Gruppe die Plätze wechseln, dabei soll der Spielleiter auch versuchen einen Platz zu bekommen. Wer übrig bleibt ist neuer Spielleiter. Ruft der Spieler in der Mitte „Obstsalat“, müssen alle Teilnehmer den Platz wechseln.

 

Varianten:

  • Es kann darauf geachtet werden, dass nur Obstorten verwendet werden, die in beiden Sprachen gleich oder ähnlich sind.
  • An Stelle von Obstsorten können auch andere Themenbereiche verwendet werden (Möbel, Fortbewegungsmittel, Tiere, Körperteile, Begrüßungsformen …)

 

Begriffe raten

Themen: vorhanden Wortschatz aktivieren, Hemmungen abbauen, Systematisierung der Sprache

Material: Tafel, Kreide

Anleitung: In der Regel erhält ein Teilnehmer einen Begriff, den er erklären soll und den die anderen erraten müssen. Die Begriffe können alle zu einem bestimmten Bereich gehören, der gut zum Seminar passt. Um die Spannung und die Schwierigkeit zu erhöhen, sollte ein Zeitlimit eingeführt werden.

 

Varianten:

  • Pantomime: der Begriff muss ohne Worte mit vollem Körpereinsatz dargestellt werden.
  • Galgenraten: Die Teilnehmer erfahren vom zu erratenden Wort nur die Anzahl der Buchstaben, die in Form von Strichen an die Tafel gemalt werden. Dabei sollte klar sein, ob es sich um das deutsche oder russische Wort handelt. Die Jugendlichen nennen nun einzelne Buchstaben, von denen sie denken, dass sie im Wort vorkommen. Für jeden falschen Buchstaben wird dem Galgenmännchen ein Strich hinzugefügt. Die Gruppe verliert, sollte das Männlein fertig sein, bevor das Wort erraten wurde. Tipp: Je nach Sprachkenntnissen kann die Anzahl der zu malenden Striche am Galgen erhöht/reduziert werden.
  • Gemälde: Die Wörter werden aufgemalt. Schwieriger wird es noch, wenn der „Künstler“ dabei die Augen schließen muss.
  • Umschreibung: Die Begriffe müssen erklärt werden. Um die Schwierigkeit zu steigern, können bestimmte Wörter verboten werden, mit denen der gesuchte Begriff nicht umschrieben werden darf. Tipp: Der Leiter sollte Karten mit den Begriffen und den verbotenen Wörtern vorbereiten. Natürlich muss auch einer kontrollieren, ob sie tatsächlich nicht verwendet werden.
  • Fragen über Fragen: Um den Begriff zu erraten, müssen die Teilnehmer Fragen stellen. Derjenige, der das Wort kennt, darf nur mit „ja“, „nein“ oder „weiß ich nicht“ antworten.