Das war das Jahr 2021

Wir danken für die vertrauensvolle Zusammenarbeit!

Liebe Partnerinnen und Partner, Aktive und Unterstützer im deutsch-russischen Jugend- und Schüleraustausch,

 das Jahr 2021 nähert sich seinem Ende. Rückblickend kann man nicht behaupten, dass wir nicht alles versucht hätten, das Beste aus der Situation zu machen, obwohl die Rahmenbedingungen es uns allen nicht leicht gemacht haben. Die COVID-19 Pandemie hat uns weiterhin im Griff und die politischen Beziehungen zwischen Deutschland und Russland sind noch einmal schwieriger geworden. Umso mehr gilt es auch die positiven Aspekte zu benennen, die es trotz dieser Situation gegeben hat.

Seit März 2021 ist es wieder möglich, in die Russische Föderation zu reisen. Nachdem über ein Jahr die Grenzen zur Eindämmung der Pandemie beiderseitig geschlossen waren, hat es zumindest auf der einen Seite eine Grenzöffnung gegeben. Dies ist keine Selbstverständlichkeit, denn für die meisten Länder der Erde ist Russland weiterhin geschlossen. Deutschland ist eines der wenigen Länder, für deren Staatsbürger- und Bürgerinnen die Grenzen wieder geöffnet wurden. Dies war und ist ein wichtiges Signal, mit dem die russische Regierung deutlich gemacht hat, dass der Kontakt und die Kooperation mit Deutschland gewünscht werden.

Durch die Grenzöffnung haben Schulen und Jugendorganisationen wieder erste Fachkräfteaustausche und Begegnungen in Russland unter Pandemiebedingungen durchführen können. Auch die Stiftung hat sich nach Kräften beteiligt. Natürlich ist ein Austausch mit Masken und ständigen Tests nicht das gleiche wie zuvor, aber es ist auf jeden Fall besser und interaktiver als jedes digitale Format.

Dennoch haben auch die digitalen Veranstaltungen bewiesen, dass sie Menschen näherbringen können und eine wichtige Stütze sind, die Kommunikation unter den Partnern aufrecht zu erhalten. Wir werden deshalb unser Engagement im Bereich der Digitalisierung weiter verstärken.

Im kommenden Jahr werden wir alle Anstrengungen unternehmen, um physische Begegnungen und einen Neustart des Jugendaustausches zu ermöglich. Hierzu haben wir die Unterstützung unserer Gesellschafter. Zudem stellt uns das BMFSFJ einmalig für das Jahr 2022 zusätzliche Mittel in Höhe von über einer Million Euro zur Verfügung. Unter anderem planen wir,  die Durchführung von Fachbesuchen in Russland, so dass Sie sich vor Ort über die Möglichkeiten eines Austausches informieren können. Sprechen Sie uns gerne dazu an.

Eine Forsa-Umfrage im April 2021, die im Auftrag von Wintershall Dea und dem Ost-Ausschuss der deutschen Wirtschaft durchgeführt wurde, ergab, dass sich 71 % der Deutschen eine Visafreiheit für Personen aus Russland unter 25 Jahren wünschen. Die Bundesregierung hat sich dieser Forderung im Koalitionsvertrag angenommen.  Sollte dies gelingen, würde der Jugendaustausch mit Russland von einer großen Last befreit.

Im Jahr 2023 wollen wir durch ein Jahr des Jugendaustausches der deutsch-russischen Städtepartnerschaften die Zusammenarbeit mit den kommunalen Verwaltungen und lokalen Akteuren stärken. Wir werden hierzu zum Jahresbeginn umfassend informieren.

Wir danken allen Organisationen und Akteuren für ihr Engagement in den deutsch-russischen Beziehungen, den Partnerinnen und Partner sowie Kolleginnen und Kollegen im Jugend- und Schüleraustausch für die gute Zusammenarbeit in diesem Jahr.

Unserer besonderer Dank gilt unseren Gesellschaftern, dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Freien und Hansestadt Hamburg, der Robert Bosch Stiftung und dem Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft für die gute Kooperation und finanzielle Unterstützung, die unsere Arbeit erst möglich macht.

Wir wünschen Allen ein frohes, besinnliches und friedliches Weihnachts- und Neujahrsfest und alles Gute für das neue Jahr 2022!

Euer/Ihr Team der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch

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