Informationen für Zentral- und Länderstellen

Hinweis

Der anhaltende Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine wie auch schon die Corona-Pandemie haben die Arbeit unserer Stiftung stark beeinflusst.  Wir möchten darauf hinweisen, dass die Umsetzung bilateraler deutsch-russischer Austauschprojekte unter den gegebenen Umständen nicht ohne gründliche Abwägung zu empfehlen ist. Möchten Sie dennoch jetzt aktiv werden, legen wir Ihnen ans Herz, Ihr Projekt gründlich vorzubereiten. Dabei unterstützen und beraten wir Sie gern. Aktuelle Informationen darüber, was derzeit von uns gefördert werden kann, haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Antragsverfahren und Antragsfristen

Als Stiftung bzw. Koordinierungsbüro im Sonderprogramm des Kinder- und Jugendplans (KJP) möchten wir Sie bei Ihrer täglichen Arbeit unterstützen und stellen Ihnen alle nötigen Informationen hierfür bereit. Sollten dennoch Fragen offen bleiben, können Sie uns gern telefonisch oder per E-Mail kontaktieren (Kontaktdaten in der rechten Spalte dieser Seite).

In der rechten Spalte dieser Seite finden Sie außerdem alle relevanten Formulare zur Vervollständigung Ihres Gesamtantrags (Sammelantrag). Der Gesamtantrag besteht aus den Formblättern S, AV, AV2, AV2-Z zum Gesamtantrag, wenn Kleinaktivitäten beantragt werden zusätzlich den Formularen AV3 und AV3-Z sowie den Einzelanträgen (Formblätter AMB für Jugendbegegnungen und Formblätter AV3-K für Kleinaktivitäten).

Die Richtlinien des KJP finden Sie hier. Richtlinienergänzende Rundschreiben und weitere Informationen des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finden Sie hier.

Bitte beachten Sie unbedingt unsere Antragsfristen: Die Gesamtanträge für das Folgejahr müssen bis spätestens 1. Oktober des Vorjahres bei der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch eingegangen sein. Zusätzlich können zum 1. Juli des laufenden Jahres Anträge für Maßnahmen, die in der zweiten Jahreshälfte stattfinden, eingereicht werden. Teilen Sie uns bitte umgehend mit, wenn Maßnahmen und Projekte der von uns geförderten Letztempfänger abgesagt bzw. verschoben wurden oder weniger Mittel benötigt werden. 

Schulisch oder Außerschulisch?

Zur Abgrenzung zwischen Maßnahmen des schulischen und des außerschulischen Austausches gelten folgende Prüfkritierien:

Eine Jugendbegegnung gilt als außerschulischer Jugendaustausch, wenn

  • die Trägerschaft mit pädagogischer und inhaltlicher Verantwortung des Projekts bei einem Träger der außerschulischen Jugendarbeit liegt;
  • das Projekt offen ausgeschrieben ist und sich nicht auf Teilnehmende einer Schulklasse oder eines Kurses beschränkt;
  • die Teilnahme der Schülerinnen und Schüler freiwillig ist und nicht benotet wird und
  • die Teilnehmenden an der Vorbereitung und Durchführung mitwirken.

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