Frieden beginnt bei uns selbst...

Tipps für Eltern

Im Laufe unseres Lebens laufen wir viele herausfordernde Veränderungen durch, einige davon verlangen viel Kraft und Mut von uns ab. Das wichtigste für uns Eltern ist jedoch unsere eigene Gesundheit und die Gesundheit unserer Familienmitglieder, die von unseren Emotionen und vom psychischen Zustand hoch beansprucht wird. Unsere Gefühle, Ängste und Lebenseinstellung übertragen sich auf Kinder und Jugendliche, da diese unbewusst das Verhalten ihrer Eltern in diversen Lebenssituationen kopieren und oft ihre Lebenseinstellungen nach außen transportieren. Für einen Konflikt im Klassenraum oder aufm Schulhof wird ein unbedeutender Auslöser gebraucht, den Sie durch Ihren Wutausbruch oder Beschimpfung anderer Personen als Elternteil verursacht haben. Und, umgekehrt, unsere positive Lebenseinstellung und Anpassungsfähigkeiten an die äußeren Veränderungen stärken unsere Kinder, geben ihnen Kraft, Schutz und Halt, die sie sehr benötigen. Ihre Autorität in Augen ihres Kindes stärkt sich. 

Kinder und Jugendliche wachsen so schnell und wir können diese Zeit nicht zurückdrehen. Aber, wir Erwachsene können viel mehr, daher nutzen Sie jede Möglichkeit und unterstützen Sie Ihr Kind dabei glücklich und gesund zu leben:

  • Bleiben Sie in Kontakt mit der Schule oder mit der Klassenleitung um zu verstehen, was im Leben Ihres Kindes passiert
  • Helfen Sie ihrem Kind optimistisch zu bleiben
  • Motivieren Sie ihr Kind Neues zu lernen (Bsp. eine neue Sprache) und von neuen Dingen und Menschen keine Angst zu haben
  • Bringen Sie Ihrem Kind bei für Alles im Leben dankbar zu sein. Denken Sie daran, es gibt nie zu viele gute Worte!
  • Vergleichen Sie niemals sich selbst oder ihr Kind mit einem anderen Kind oder einer anderen Personen. 
  • Erzählen Sie Ihrem Kind über Sorgen, die Sie als Kind hatten oder zurzeit haben. Jeder von uns hat sein Päckchen zu tragen. 
  • Und das Wichtigste... seien Sie selbst ein großes Beispiel in all den Dingen für Ihr Kind!

Eine kleine Übung zur täglichen Selbstreflexion "Was sage ich meinem Kind jeden Tag?"

Schalten Sie "ihren inneren Beobachter" ein und schreiben Sie alle Sätze auf, die Sie an Ihr Kind im Laufe des Tages richten. Lesen Sie diese am Ende des Tages durch. Erstaunlich, nicht wahr?! 

Mit einem beispielhaften Satz: „Es ist beängstigend überhaupt daran zu denken, welche Zukunft dich erwartet...“ geben Sie Ihrem Kind einen starken Impuls zu Unsicherheit, Ängsten, einem Zustand der Hoffnungslosigkeit und Sinnlosigkeit, alles zu tun. 

"In der Mitte von Schwierigkeiten liegen die Möglichkeiten"

Albert Einstein