Tipps, Hinweise und weitere Informationen

Hinweis

Der anhaltende Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine wie auch schon die Corona-Pandemie haben die Arbeit unserer Stiftung stark beeinflusst.  Wir möchten darauf hinweisen, dass die Umsetzung bilateraler deutsch-russischer Austauschprojekte unter den gegebenen Umständen nicht ohne gründliche Abwägung zu empfehlen ist. Möchten Sie dennoch jetzt aktiv werden, legen wir Ihnen ans Herz, Ihr Projekt gründlich vorzubereiten. Dabei unterstützen und beraten wir Sie gern. Aktuelle Informationen darüber, was derzeit von uns gefördert werden kann, haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Sie haben vor, im Rahmen einer Kooperation zwischen Träger der Jugendarbeit und Schule ein deutsch-russisches Begegnungsprojekt zu organisieren und sind unsicher, wie Sie das angehen können? Hier finden Sie Tipps, Hinweise und Informationen, die Ihnen helfen können (Basis: Good practice-Hinweise des DPJW für schulisch-außerschulische Kooperation):

  1. Passende Partner finden. Partnerschaftlichkeit auf Augenhöhe beachten (zwischen Schule und Träger der Jugendarbeit und deutsch-russisch).
  2. Interessen und Ziele klären (unterschiedliche Sichtweisen akzeptieren), gemeinsame Ziele finden.
  3. Aufgaben- und Rollenverteilung vereinbaren (z.B. in Form einer Kooperationsvereinbarung - Beispiel entwickelt vom DPJW).
  4. Genaue Klärung der Finanzen und materiellen Möglichkeiten mit allen Partnern. Hier lohnt es sich, offen und detailliert zu kommunizieren, um Missverständnisse zu vermeiden.
  5. Sprachmittler/innen einsetzen, die sich vor allem dieser Aufgabe widmen können und keine weiteren Aufgaben im Rahmen des Projektes erfüllen müssen. Über den Einsatz von verschiedenen Methoden zur Erleichterung der Kommunikation (z.B. Sprachanimation) nachdenken.
  6. Ressourcen aller Partner in jeder Projektphase im Auge behalten (finanziell, zeitlich, körperlich, organisatorisch).
  7. Gemeinsame Projektplanung: Alle Themen sind möglich, wenn sie auf die Jugendlichen, auf ihr Lebensumfeld, ihren Erfahrungshorizont bezogen werden.
  8. Partizipation der Jugendlichen ermöglichen - in Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Projekts. Lernen geschieht durch eigenes Handeln.
  9. Eltern einbinden.
  10. Schulumfeld überzeugen und einbinden.
  11. Transparenz gegenüber allen Beteiligten.
  12. Erfahrungen, Erfolge und Stolpersteine dokumentieren. 

Kontakt

Астрид Небелунг

Руководитель отдела 
astrid.nebelung@stiftung-drja.de
Fon 040/8788679-15

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Sie möchten mehr Hintergrundliteratur oder praktische Hinweise aus bereits durchgeführten Pilotprojekten verschiedener Träger? Auf dieser Seite haben wir Ihnen Literatur und Links zusammengestellt.