Мы оказываем финансовую и координационную поддержку в рамках германо-российского молодежного обмена в следующих сферах: школьный, внешкольный и профессиональный обмен.

Strategie 2018-2021 

Zielgruppen verbreiten - Förderbereiche Schulischer und Außerschulischer Austausch verschmelzen - Sichtbarkeit vergrößern

Präambel
Die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch gGmbH wurde im Februar 2006 in Umsetzung des Abkommens zwischen den Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der Russischen Föderation über jugendpolitische Zusammenarbeit aus dem Jahr 2004 in öffentlich-privater Partnerschaft gegründet.

Mission -Vision
Die Stiftung will Räume öffnen, um Jugendaustausch zwischen Deutschland und Russland zu ermöglichen. Dabei sollen interessierte Organisationen, Institutionen und sonstige Akteure Hilfe und Unterstützung durch die Stiftung erhalten, um eigene Ideen und Vorstellungen mit ihren russischen Partnern umsetzen zu können. Ziel ist es, Begegnungen zu ermöglichen, damit junge Menschen beider Länder internationale und interkulturelle Erfahrungen machen können, Vorurteile gegenüber „dem Anderen“ abgebaut und gegenseitiges Verständnis der Kultur und Gesellschaft gestärkt werden können. Dabei leitet sie das Verständnis, dass gute Beziehungen beider Länder für die gemeinsame Zukunft von großer Bedeutung sind in einem Europa in Frieden und Freiheit. In beiden Ländern sollen möglichst alle gesellschaftlichen Gruppen und Regionen in den Austausch einbezogen werden.  

Dauerhafte Aktivitäten der Stiftung werden in den folgenden Punkten beschrieben

  • Austausch fördern
    Die zentrale Aufgabe der Stiftung ist die Förderung von Projekten Dritter im Schüler- und Jugendaustausch zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Russischen Föderation. Dabei betont die Stiftung den Dienstleistungscharakter ihrer Tätigkeit. Die finanzielle Förderung erfolgt nach den Vorschriften und Kriterien, die mit dem jeweiligen Zuwendungsgeber der Stiftung vereinbart wurden. 
    Neben der finanziellen Förderung ist eine Hauptaufgabe der Stiftung die Beratung der Träger und Organisatoren/innen des Austausches.
  • Qualität stärken
    Durch die projektvorbereitende und -begleitende Beratung leistet die Stiftung einen wichtigen Beitrag zur Qualitätssicherung und –stärkung. Neben der direkten Kommunikation mit den Lehr- und Fachkräften der Schulen, der außerschulischen Träger und den Einrichtungen der beruflichen Bildung gibt die Stiftung entsprechende Materialien und Arbeitshilfen heraus, die die Lehr- und Fachkräfte in ihrer Projektkonzeption, -beantragung, -organisation, -durchführung, -auswertung und -abrechnung unterstützen. 
    Eigene Fortbildungen der Stiftung für Fach- und Lehrkräfte dienen der Qualitätssteigerung. Hierbei will sie durch eigene Veranstaltungen zur Weiterentwicklung des deutsch-russischen und allgemein des internationalen Jugend- und Schüleraustausches beitragen.Natürlich können Sie jetzt auch gleich sehen, ob die Abstände der Absätze so sind, wie Sie es sich gewünscht haben oder ob Sie dann doch lieber größere oder kleinere Absätze haben möchten.
  • C) Anerkennung erreichen
    Die Öffentlichkeitsarbeit macht die Aktivitäten im Jugendaustausch sichtbar. Ziel ist es, die Anerkennung und öffentliche Wahrnehmung für die Stiftung, für die Träger des Austausches, aber auch für die Fach- und Lehrkräfte hinsichtlich ihres Engagements zu steigern. Insbesondere sollen der oft negativen Berichterstattung in den Leitmedien über Russland und die russische Gesellschaft positive Meldungen und Meinungsäußerungen zum deutsch-russischen Jugend- und Schüleraustausch und den bilateralen Beziehungen entgegengesetzt werden. Dies soll eine differenzierte Betrachtung Russlands und seiner Gesellschaft befördern und eine Offenheit zur Begegnung auf beiden Seiten unterstütze.


In den Jahren 2018 – 2021 setzt die Stiftung ihre Schwerpunkte in vier strategischen Handlungsfeldern mit unterschiedlichen Aktivitäten:


  1. Zielgruppen verbreitern
    Seit einigen Jahren bemüht sich die Stiftung zusätzliche Zielgruppen in den Austausch einzubeziehen. Dieses Engagement werden wir in dem Strategiezeitraum zentral verfolgen. Hierzu gehören neue Veranstaltungsformate, neue Förderformate und ein intensiviertes Monitoring.
  2. Beruflichen Austausch ausbauen
    Auszubildende haben meist wenig Zugang zu interkulturellen und internationalen Erfahrungen. Aus diesem Grund ist es von besonderer Bedeutung, diese Zielgruppe stärker einzubeziehen. Darüber hinaus eröffnen sich durch diese Zielgruppe neue Möglichkeiten, zusätzliche Förderer für den deutsch-russischen Jugendaustausch zu interessieren. Um diese Ziele zu erreichen, werden die unterschiedlichen Akteure der beruflichen Bildung stärker vernetzt, die Kooperation mit den Facheinrichtungen der beruflichen Bildung und den Unternehmen intensiviert sowie die Möglichkeiten des beruflichen Austausches transparenter kommuniziert.
  3. Förderbereiche Schulischer und Außerschulischer Austausch strukturell zusammenführen
    Bisher werden der Schulische und Außerschulische Jugendaustausch organisatorisch und fördertechnisch sehr unterschiedlich behandelt. In den letzten Jahren hatte die Stiftung bereits in der inhaltlichen Weiterentwicklung des Austausches die beiden Bereiche gemeinsam betrachtet. Die Trennung der Förderbereiche spiegelt eine bisherige bildungspolitische Realität wider die durch gesellschaftliche Veränderungen, wie den Ausbau der Ganztagsschule, zunehmend in Frage gestellt wird. Die Trennung der beiden Bereiche in ihrer organisatorischen und fördertechnischen Behandlung soll schrittweise aufgehoben werden. Hierzu werden gemeinsame Qualitätskriterien definiert und gemeinsame Förderrichtlinien ausgearbeitet. Durch eine neue Förderlinie soll die Kooperation von Jugendhilfe und Schule gezielt gefördert werden.
  4. Sichtbarkeit vergrößern
    Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass es schwierig ist, überregionale Medien für die Berichterstattung über den Jugendaustausch zu interessieren. umso bedeutender ist es deshalb, Entscheidungsträger mit den eigenen Botschaften direkt zu erreichen und den Dialog mit der Politik zu stärken. Hierzu werden Fachveranstaltungen zur politischen Dimension des Austausches und Veranstaltungen im parlamentarischen Raum durchgeführt. Anregungen und Praxishilfen, wie Entscheidungsträger bei Veranstaltungen eingebunden oder mit den eigenen Botschaften erreicht werden können, sollen den Trägern im Austausch durch  spezielle Handreichungen zur Verfügung gestellt werden.

Kontakt

Томас Хоффманн

Исполнительный директор
thomas.hoffmann@stiftung-drja.de
Fon 040/8788679-0