Deutsch-Polnisch-Russischer Obstsalat

Info- und Vernetzungstage in Stuttgart und Freiburg

„Kiwi, Kiwi, Kiwi, Ananas-Banana, Ananas-Banana“, so hörte man die Teilnehmer während des Informations- und Vernetzungstags für den Jugendaustausch zwischen Baden-Württemberg und den Ländern Polen und Russland, den die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch gemeinsam mit dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk (DPJW) mit Unterstützung des Kultusministeriums Baden-Württemberg am 28. Oktober durchführte, durch das Stuttgarter Tagungshaus rufen.

Dabei ging es natürlich nicht um die exotischen Früchte. Vielmehr diente das gemeinsame Singen der Obstsorten als Vorbereitung auf die Präsentation von Methoden der deutsch-polnisch-russischen Sprachanimation. Die Begriffe wurden im nächsten Schritt durch einfache Worte wie „Guten Appetit“, „Bitte“ und „Danke“ in den unterschiedlichen Sprachen ausgetauscht. Das Singen ist eine Methode, den Teilnehmern das Merken der neuen Begriffe zu erleichtern.

So demonstrierten die beiden Sprachanimateurinnen Urszula Malec vom DPJW und Madlene Bruder von der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch den Teilnehmern, wie bilaterale Gruppen auch ohne Vorkenntnisse auf spannende und spielerische Weise erste polnische und russische Worte lernen können.

Darüber hinaus konnten die rund 35 Teilnehmer aus den Bereichen schulischer und außerschulischer Austausch während der Tagung in Stuttgart (am 29. Oktober in Freiburg waren 20 Personen anwesend) in einem Workshop Möglichkeiten des Austauschs im Rahmen von Regional- und Städtepartnerschaften kennen lernen. Weiterer Schwerpunkt war neben der eingangs erwähnten Sprachanimation die Frage: „Was machen wir denn heute?“ – gutes Programm für bilaterale Gruppen, ein Workshop, in dem Thomas Hetzer vom DPJW die besonderen Herausforderungen der Programmgestaltung während eines bilateralen Austauschs anschaulich erläuterte.

Die Vorstellung und Fördermöglichkeiten der beiden Institutionen war selbstverständlich ebenfalls Bestandteil der Informations- und Vernetzungstage, wobei auch die Teilnehmer untereinander die Zeit für Erfahrungsaustausch und Vernetzung untereinander fanden.

Nachdem sich das Format solcher Informations- und Vernetzungstage, die seit zwei Jahren durchgeführt werden, sehr bewährt hat, wird die Stiftung auch 2011 derartige regionale Veranstaltungen anbieten, gern auch wieder mit dem DPJW als Partner.

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