Coronavirus

Was bedeutet das für den deutsch-russischen Jugendaustausch?

Die Ausbreitung des Corona-Virus in verschiedenen Ländern hat auch deutliche Auswirkungen auf den Deutsch-Russischen Jugendaustausch:

  • Alle Eigenveranstaltungen der Stiftung DRJA entfallen bis einschließlich Ende Mai. Eine Verschiebung der Veranstaltungen auf die zweite Jahreshälfte wird geprüft.
  • Derzeit müssen Austauschprogramme verschoben oder, falls dies nicht möglich ist, abgesagt werden. Zeitliche Verschiebungen auf spätere Zeitpunkte im Jahr 2020 sind auch ohne erneute Antragstellung jederzeit möglich. In jedem Fall müssen Sie bitte die Stiftung DRJA bzw. die für Sie zuständige Zentralstelle umgehend schriftlich kontaktieren. Auch müssen die weiteren Schritte und fördertechnischen Konsequenzen mit Ihrer Kontaktperson in der Stiftung DRJA bzw. bei der für Sie zuständigen Zentralstelle abgestimmt werden.


Abrechnung bereits entstandener Kosten

  • Für verschoben oder abgesagte Projekte, für die bereits Kosten angefallen sind und die nicht kostenlos storniert werden können,  kann die Stiftung die Verschiebung / Absage als "höhere Gewalt" einstufen und ggf. Kosten gemäß unserer Förderrichtlinien abrechnen. In jedem Einzelfall muss jedoch dokumentiert sein: Auf welcher Grundlage wurde die Entscheidung getroffen, die Veranstaltung abzusagen? Wer hat abgesagt, die deutsche oder russische Seite? Wurden alle Anstrengungen unternommen Ausfallkosten zu vermeiden oder gering zu halten?
  • In jedem Einzelfall müssen bitte die Möglichkeiten einer Abrechnung der Kosten  mit Ihrer Ansprechperson in der Stiftung DRJA bzw. bei der für Sie zuständigen Zentralstelle abgesprochen werden.
  • Beachten Sie bitte auch die aktuellen Merkblätter in der rechten Spalte!

Aktuelle Informationen zum Coronavirus

Derzeit (04.05.2020) liegen der Stiftung folgende Informationen vor:

  • Mit Wirkung vom 18. März 2020 gibt es für Ausländer ein generelles Einreiseverbot nach Russland. Das Einreiseverbot, das am 30. April ausgelaufen wäre, soll laut Premier M. Mischustin so lange gelten, „bis der Kampf mit der Infektion beendet ist und sich die epidemiologische Lage bessert“.
    Zugleich hat die Regierung das Einreiseverbot für bestimmte Gruppen ausgesetzt. Dazu gehören ausländische Spezialisten, die bestimmte importierte Maschinen und Anlagen warten. Außerdem dürfen Russen mit doppelter Staatsbürgerschaft bzw. einem Aufenthaltstitel im Ausland aus Russland ausreisen. Alle Ausnahmen finden sich in der Regierungsanordnung.
  • Ab dem 18. März 2020 werden die Konsularabteilung der russischen Botschaft in Deutschland und das Russische Visazentrum gemäß der Verordnung der russischen Regierung den Empfang von Dokumenten, die Bearbeitung und Erteilung aller Visakategorien für ausländische Bürger und Staatenlose vorübergehend einstellen.
  • Russische Staatsbürger, die in Moskau wohnen, haben sich bei der Hotline der Stadt Moskau unter (+7 495 870 4509) zu melden und Kontaktdaten sowie Ort und Aufenthaltszeiten mitteilen. Seit 14. März 2020 gilt dies auch für ihre Kontaktpersonen. Beim Auftreten erster Symptome von Atemwegserkrankungen sollen sie unverzüglich ärztliche Hilfe suchen, ohne Einrichtungen des Gesundheitswesens persönlich aufzusuchen.
    Verstöße können unter Umständen als Ordnungswidrigkeit oder Straftat geahndet werden. Zur praktischen Umsetzung liegen bislang keine Erkenntnisse vor.
  • Es ist mit vergleichbaren Maßnahmen für weitere Städte/Regionen in der Russischen Föderation zu rechnen.
  • Reguläre direkte Flugverbindungen zwischen Deutschland und Russland werden nur noch von Aeroflot über den Flughafen Moskau-Sheremetevo abgewickelt. Ab dem 16. März 2020 wird nur noch Berlin angeflogen werden.

Diese Informationen können sich tagesaktuell verändern.

Aktuelle Informationen über die allgemeine Situation finden Sie unter: